Mitglieder des FDP-Kreisvorstandes Süderelbe besuchen mit Katja Suding Airbus

von Steffen Langenberg,  24. September 2015

Am Donnerstag nutzten mehrere Mitglieder des Vorstandes der FDP Süderelbe die Gelegenheit, auf Einladung der Bürgerschaftsfraktion und des Landesvorstandes die Airbusfertigung in Finkenwerder zu besichtigen. Der Vorsitzende Steffen Langenberg aus Süderelbe, sein Stellvertreter Günter Rosenberger und der ehemalige Vorsitzende Peter G. Bartels, sowie einige Gäste, wurden mit Mitgliedern der FDP-Bürgerschaftsfraktion und des Landesvorstandes unter Leitung von deren Vorsitzenden Katja Suding vom Standortleiter Dr. Georg Mecke begrüßt und über das Werk Finkenwerder informiert.

Stolz stellte Mecke fest, dass Airbus mit rund 17.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Hamburgs sei. Es folgte ein Plädoyer für mehr technische Innovationen und den Mut von entsprechenden Unternehmen und Tüftlern, ihre Ideen und Produkte Airbus anzubieten. „Wir brauchen ständig neue Ideen, wenn wir uns weiter entwickeln wollen“, so Mecke. Als Beispiele nannte er die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem neuen Laserzentrum wie auch die mit der Meyer-Werft. „Gewichtsreduzierung ist ein ständiges Thema bei uns und erstaunlicherweise auch bei Kreuzfahrtschiffen“, sagte Mecke. Durch die Gewichtseinsparung beim Schiffbau könne ein Deck mehr ohne Gewichtsveränderung und Stabilitätseinbußen gebaut werden.

Auf Nachfrage von Langenberg erklärte Mecke, auch wenn die kleineren Airbus-Flugzeuge boomten, sehe er persönlich doch auch einen künftigen weiteren Bedarf an Großflugzeugen wie dem A 380. Einige Flugknoten seien schon so überlastet, dass die Flughäfen dringend hofften, die Fluggesellschaften würden weniger kleine und mehr große Flugzeuge einsetzen.

Danach wurden die riesigen Fertigungshallen besichtigt. Dabei war nicht zu übersehen, wie durch Zusammenrücken von Montagestellen und Ablaufverbesserung der Platz für die Ausweitung der Fertigung für die A 320- und A 320neo- Familie geschaffen wurde, sodass künftig noch mehr Flugzeuge in Finkenwerder gefertigt werden können.

Beeindruckt und ein wenig von Fernweh ergriffen endete die Besichtigung.

von links: Karin Rosenberger, Steffen Langenberg, Katja Suding, Peter G. Bartels, Günter Rosenberger