FDP Süderelbe fordert Konzept zur Flüchtlingsintegration „Am Aschenland“

von Steffen Langenberg, 8.Februar 2016 

„Das reicht nicht, Herr Völsch!“ Mit diesen Worten kommentierten der Vorsitzende Steffen Langenberg und sein Stellvertreter und baupolitische Sprecher der FDP Süderelbe die Aussage und Pläne der Verwaltung zum Baugebiet „Am Aschenland“, die der Bezirksamtsleiter Thomas Völsch bei der Informationsveranstaltung am 1. Februar in Neugraben vorstellte. Enttäuscht zeigte sich die FDP darüber, dass in keiner Weise auf die Forderung nach einer Verringerung der Flüchtlingszahlen in dem Baugebiet eingegangen wurde, auch wenn es jetzt erst einmal um das erste Baufeld für ca. 700 Flüchtlinge gehe.

Der FDP Süderelbe meint, dass Grundvoraussetzung einer Integration das Erlernen der deutschen Sprache sei. Eine Integration schließlich könne nur über ein Zusammenleben mit der Bevölkerung erreicht werden, wie z.B. im Arbeitsleben, beim Sport oder in Schulen. Dafür müssten genügend Kitas, Schulen und Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Aber auch die ärztliche Versorgung müsse gewährleistet sein.

„Die Ansicht des Landesschulrates, die Flüchtlinge sollen mithilfe elektronischer Geräte die Sprache selbst erlernen, ist ein Armutszeugnis“, meinte Langenberg.

„Gerade für die Integration muss die Verwaltung ein Konzept entwickeln “, forderte Langenberg. Dies könne und solle gern zusammen mit allen Beteiligten wie den ehrenamtlichen Helfer, Initiativen, Kirchen und Volkshochschule sowie der Bevölkerung geschehen. Diese dürften aber nicht alleingelassen und überfordert werden.