FDP Süderelbe erleichtert über Erhalt der Autobahnauffahrt Moorburg

von Steffen Langenberg, 8. Juni 2015

 Süderelbe. „Die FDP Süderelbe ist erleichtert, dass der Autobahnanschluss Moorburg erhalten bleibt“, stellte ihr Vorsitzender Steffen Langenberg fest. Alles andere hätte zu erheblichen Belastungen für und durch den Lkw- und damit auch für den Pkw-Verkehr und die Anwohner der Ersatzstrecken geführt.

Mit leichter Verwunderung entnahm die FDP Süderelbe der Presse, dass sämtliche Stelzen der A 7 erneuert werden müssten, nachdem es vor einiger Zeit noch geheißen habe, nur ein Teil müsse ersetzt werden. „Aber egal ob nun saniert oder ersetzt wird, die Frage stellt sich, ob die Stelzen nur für eine Haltbarkeit von 40 Jahren geplant und gebaut wurden“, so Langenberg. Und er fragt weiter, ob bei der A 7 und den Stelzen an der falschen Stelle gespart worden sei? Oder handele es sich sogar um Pfusch am Bau? Gerade Hauptverkehrsachsen müssten für eine deutlich höhere als die normal prognostizierten 100 % Belastungen geplant und gebaut werden, da die Beanspruchungen weit über den Prognosen lägen. Die FDP hofft, dass zumindest bei der Neuauslegung der A 7 dies berücksichtigt werde.

Beim Ausbau auf acht Spuren sieht Langenberg schon wieder Staus vorprogrammiert. Man habe extra acht Tunnelspuren gebaut, um bei einer sechsspurigen Autobahn den Stau wegen der Geschwindigkeitsbeschränkung und bei Bauarbeiten aufzufangen und damit die Staus vor dem Elbtunnel zu vermeiden. Bei acht Autobahn- und acht Tunnelspuren fehle wieder eine Spur zur Stauvermeidung. Es sei denn, es gäbe eine weitere Tunnelröhre.