FDP fordert Rückhaltemaßnahmen am Falkengraben

von Steffen Langenberg, 24. Januar 2017

 

„Das Verhalten der Bezirksverwaltung ist schon eigenartig“, meinte Steffen Langenberg, der Vorsitzende der FDP Süderelbe, zum Fehlen der Bezirksverwaltung bei der gemeinsamen Sitzung von Regionalausschuss Süderelbe und des Ausschusses für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz zum Überschwemmungsgebiet Falkengraben. Vorgestellt wurde von Vertretern der Umweltbehörde und des Landesbetriebs Straßen die Neuberechnung der Überschwemmungsflächen am Falkengraben / Scheidegraben. Ergebnis ist, dass jetzt zusätzlich einige Flächen betroffen sind, dafür andere nicht mehr, insgesamt die Überschwemmungsfläche aber größer geworden ist. Die Wassermenge ist aber gleich geblieben und beträgt nördlich und südlich der Cuxhavener Straße jeweils rund 3.300 qm. „Dies sind Mengen, die mit Rückhaltebecken gut aufgefangen werden könnten“, stellte der baupolitische Sprecher der FDP, Günter Rosenberger, fest. Erstaunt waren die Anwesenden über die Aussage der Umweltbehörde, dass 300.000 Euro für Planungen zur Verfügung ständen und es auch schon intensive Gespräche mit der Bezirksverwaltung gäbe. „Hier hätte die Bezirksverwaltung über ihre Aktivitäten auch von sich aus informieren müssen“, fand Langenberg. Zumindest hätte ein Vertreter der Bezirksverwaltung an der Sitzung teilnehmen sollen, auch wenn die Bezirksverwaltung nicht ausdrücklich eingeladen worden sei. Außerdem habe es die Bezirksverwaltung wie auch die Politik seit Jahren verschlafen, entsprechende Rückhaltemaßnahmen zu bauen, ergänzte Rosenberger. Dann hätte man sich die ganze Aufregung um Überschwemmungsgebiete sparen können.