FDP Süderelbe legt ihre Schwerpunkte für das zweite Halbjahr fest

von Steffen Langenberg, 19.Juli 2015

Nachdem der neue Kreisvorstand der FDP Süderelbe die organisatorischen Fragen weitgehend geregelt hat, konnten bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die inhaltlichen Schwerpunkte für das zweite Halbjahr festgelegt werden. „Die Hauptthemen sind die Attraktivitätssteigerung von Neugraben als Einkaufszentrum, bürgerfreundliche Verwaltung und die Zukunft des Ortsamtes Süderelbe, die P+R-Häuser und die unerträgliche Parkplatzsituation durch die Gebührenerhebung, Vorschläge für ein Radwegekonzept ohne Rückbau von Radwegen im Süderelberaum, die Flüchtlingssituation sowie die Olympiabewerbung“, sagte der Vorsitzende Steffen Langenberg. Zum Thema „Olympiabewerbung“ werde es am Dienstag, dem 13. Oktober, um 19.00 Uhr im Landhaus Jägerhof in Hausbruch eine Veranstaltung mit Daniel Oetzel, MdHB, geben.

Mit Erleichterung nahm der Vorstand die Einigung der Stadt mit den Naturschützern über den Bau der A 26 zur Kenntnis. „Ich war und bin kein Freund der A 26 und ich glaube nicht an die erhoffte Entlastung für die Cuxhavener Straße. Aber auch ich muss heute sagen, dass die A 26 notwendig geworden ist“, meinte Langenberg. Ein langer Streit mit Gerichtsverfahren hätte weder dem Naturschutz noch dem Bau der A 26 oder Hamburg genutzt, obwohl es grade im Süderelberaum nach den großen Belastungen durch Hafenerweiterung, Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung besonders wichtig sei, den Landschaftscharakter und die Natur zu erhalten. Der Streit zeige aber, dass der Senat sich angewöhnen müsse, Versprechungen auch zu halten. Peter G. Bartels wies für die Neuenfelder Bewohner darauf hin, dass es dringend notwendig sei, eine Entlastung der Bewohner Neuenfeldes vom Schwerlastverkehr zu schaffen durch einen Autobahnanschluss an der A 26 bzw. einen Autobahnzubringer, der nicht durch Neuenfelde führt.

Sehr erfreut war der FDP-Vorstand über die Ankündigung, die neue S 32 von Kaltenkirchen über Eidelstedt bis Harburg zu verlängern. „Wenn jetzt noch die U 4 bis Harburg geführt wird, zum Beispiel über Kirchdorf-Süd und den Großmoorbogen in den Harburger Hafen bis zum ehemaligen Bahnhof Unterelbe, ist endlich auch der Süden richtig an Hamburg angeschlossen“, freute sich Langenberg.