FDP fordert, leer stehendes Haus Moorburger Elbdeich Nr. 329 sofort für Flüchtlingsunterbringung zu nutzen

von Steffen Langenberg, 21. September 2015 

Nachdem der Letzten der ehemaligen Sicherungsverwahrten nach der Einstellung der Dauerobservation unbekannt verzogen ist, stehe das Haus Nr. 329 am Moorburger Elbdeich nun leer. „Die FDP Süderelbe fordert eine sofortige Nutzung Hauses als Flüchtlingsunterkunft“, sagte der Vorsitzende Steffen Langenberg. Aufgrund des Verlaufes der kürzlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht sei nicht mehr absehbar, wann und vor allem ob es in Hamburg überhaupt noch einmal eine derartige Wohn- und Dauerobservationskonstellation geben werde, so der rechtspolitische Sprecher der FDP Süderelbe Immo von Eitzen. Die 3 Kleinwohnungen sowie der größere ehemalige Aufenthaltsbereich der Polizeikräfte in dem Haus seien sicher sofort bezugsfähig. Gleichzeitig werden Unterkünfte für Flüchtlinge in Hamburg bekanntlich dringend gebraucht. Ein dortiger Leerstand sei daher unverantwortlich.

„Nachdem frühere Senate viele stadteigene Häuser in Moorburg zur vorläufigen Unbewohnbarkeit hin haben verfallen lassen, könnte der neue Senat hier mit einer vorübergehenden Unterbringung nicht nur obdachlosen Flüchtlingen helfen, sondern gleichzeitig auch ein Zeichen dafür setzen, dass das Dorf Moorburg als Stadtteil in Hamburg noch eine Zukunft hat“, so Langenberg abschließend.