FDP-Radtour nach Finkenwerder

von Steffen Langenberg, 11. September 2016

Am frühen Sonntagnachmittag konnten der Vorsitzende der FDP Süderelbe, Steffen Langenberg, und der Beisitzer Peter G. Bartels vier Interessierte bei bestem Radlerwetter zu der angekündigten Radtour nach Finkenwerder begrüßen.

Ziel war es, eine landschaftlich schöne Strecke als Alternative für die Francoper Straße zu erkunden. Mit dem „Moorburger Hinterdeich“ und dem „Moorburger Alter Deich“ wurde diese Strecke auch gefunden. „Der momentane Zustand ist aber so schlecht, dass der Weg nicht empfohlen werden kann“, meinte Langenberg nach der Befahrung. Dem wurde allgemein zugestimmt und noch ergänzt, dass viel zu wenig für Radwege getan würde. So würden weder die bestehenden Radwege gepflegt und in einem guten Zustand erhalten noch würden wirklich gute Radwege neu gebaut. Und die Ausschilderung sei meistens katastrophal. Sehr deutlich wurde auch die Ideologie von „Fahrräder auf die Straße“ kritisiert. Bestehende Radwege müssten erhalten bleiben, neue sollten abseits von Straßen verlaufen und die Benutzung der Straße könne für Radfahrer, die schnell fahren wollen, frei gegeben bzw. für diese könnten Radstreifen eingerichtet werden.

Bei der Tour wurde festgestellt, dass neben dem schlechten Zustand auch die Anfahrt von Neugraben kaum möglich ist. Die Wegeverbindung in Neugraben führt über ein gesperrtes Brunnengebiet, sodass man bis zur „Hausbrucher Bahnhofstraße“ fahren muss. „Für Hausbruch gar nicht schlecht, aber für Neuwiedenthal und Neugraben nicht tragbar“, so Langenberg. Entweder solle man das Sperrgebiet aufheben oder es müsste eine Brücke über die Landscheide gebaut werden.

Sein Fazit: Es müsse endlich ideologiefrei in Radwege investiert werden, denn gerade Süderelbe sei für Freizeit- und Tourismusradverkehr besonders geeignet und attraktiv.

 

Anlage

2 Bilder: Die Radtourgruppe, ganz links Peter G. Bartels, ganz rechts Steffen Langenberg