FDP schlägt Unterricht in der katholischen Schule Fischbek für Flüchtlinge vor
von Steffen Langenberg,
3. Dezember 2015 

„Wir sind uns einig, dass allen Flüchtlingen geholfen werden muss“, stellte der Vorsitzende der FDP Süderelbe, Steffen Langenberg, jetzt fest. Der stellvertretende Vorsitzende Günter Rosenberger griff den Vorschlag vom FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner auf, wonach die Bürgerkriegsflüchtlinge Schutz für die Zeit des Bürgerkrieges bekommen, aber kein dauerndes Bleiberecht mit voller Integration, wie es das Asylrecht vorsieht, erhalten sollen. Damit würde das langwierige Asylverfahren entfallen, wodurch eine große Entlastung der Verwaltung erreicht würde, da die meisten der ankommenden Flüchtlinge Bürgerkriegsflüchtlinge seien.

Über die Unterbringung und Standorte werde sicher weiter heftig diskutiert und gestritten werden. Trotzdem müsse jeder Flüchtling die Chance bekommen, etwas aus seinem jetzigen Leben zu machen, fordern Langenberg und Rosenberger. Voraussetzung hierfür sei eine gute Gesundheits- sowie Schul- und Kinderversorgung.

Als Vorschlag regte Günter Rosenberger an, die frei werdenden Klassenräume in der katholischen Schule Fischbek – nach Absprache mit dem Eigentümer - als Unterrichtsräume für die Flüchtlinge zu nutzen.

„Hier sollen möglichst alle Flüchtlinge – ob Groß oder Klein – Deutsch lernen. Dabei sind ihnen auch die Werte unseres Grundgesetzes zu vermitteln“, so Rosenberger.