FDP Süderelbe begrüßt Wohnungsbauprogramm 2015

von Steffen Langenberg, 1. Juni 2015

 Süderelbe.In einer Stellungnahme zum Wohnungsbauprogramm 2015 für den Bezirk Harburg sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP Süderelbe, Günter Rosenberger: „Das Wohnungsbauprogramm 2015 wird von der FDP grundsätzlich begrüßt. Allerdings erinnere ich an die Aussage von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Süderelbe solle als Wohnort attraktiver werden.“ Eine Attraktivitätssteigerung könne man aber - zum Leidwesen der Regierungsparteien - nicht per Gesetz verordnen. Dies erreiche man nur durch Schaffung von hochwertigen bzw. exklusiven Wohnlagen. „Nach meiner Meinung hat hierbei die Planung seit vielen Jahren versagt“, ergänzte der Vorsitzende Steffen Langenberg. Aus seiner Sicht bewirke zum Beispiel das Gebiet „Elbmosaik“ keine Attraktivitätssteigerung, eher das Gegenteil, wenn auch die Betreuung durch die IGA Hamburg GmbH für das Gebiet „Vogelkamp“ vielleicht leichte Verbesserungen gebracht habe. Für den Bereich „Fischbeker Heidbrook“ sei es jedoch noch nicht zu spät.

Wichtig sei, dass sich die Neubauten in das jeweilige Umfeld einpassen. Mit besonderer Vorsicht müsse dabei beim Geschosswohnungsbau, insbesondere bei Mietwohnungen, vorgegangen werden. Reine Masse und der pure Stolz auf hohe Wohnungsbauzahlen würden von der FDP abgelehnt. „Ziel darf nicht nur neuer Wohnraum sein, sondern die Erhaltung und Verbesserung des Wohnumfeldes muss im Vordergrund stehen“, so Langenberg. So erscheine der FDP auch das Ziel der Planungen, möglichst oft 30 % geförderten Wohnbau in jedem einzelnen Bereich zu erreichen, oft zu kleinteilig gedacht und umgesetzt.